Solange der Mensch nicht lernt, das Profane zu schätzen und stattdessen nach mehr strebt, mehr als ihm zusteht, kann uns das Profane nicht heilig und das unerreichbar Heilige nicht profan werden.

Nele L., Klasse 12, in ihrer Eröffnungsrede

Am 12.04. fand in den „heiligen“ Hallen der Schule die Vernissage der Kunstkurse 12 unter dem Thema „Das Heilige und das Profane“ statt. In entspannter Atmosphäre konnten Arbeiten des Kunstunterrichtes bestaunt werden, man konnte den Künstlern vor Ort beim Entstehen ihrer Kunstwerke zusehen und besonders mutige wagten sich an die One Minute Sculptures, bei denen man für eine Minute selbst zu Kunst wird.

Zu den Highlights zählten sicherlich auch die Enthüllung des aktuellsten Projektes – Ikonen auf Schallplatten – und die Versteigerung einiger davon.

Trotz der Tatsache, dass beispielsweise an einen Gott, an einen Schöpfer der Welt geglaubt wird und es zu viele Negativbeispiele von Menschen gibt, die ihre Macht missbrauchten, ist der Mensch dennoch ein Wesen, welches beständig nach dem MEHR strebt. Mehr Geld, mehr Einfluss, mehr Beliebtheit, mehr Freunde. Er strebt nach Anerkennung, Zuneigung, Vollkommenheit.

Nele L.

Anerkennung haben die Schüler der Kunstkurse auf jeden Fall verdient. Unter den Gästen waren nicht nur Eltern und Lehrer, sondern auch Schüler jüngerer Jahrgänge und sogar Ehemalige fanden den Weg zu uns und zur ersten öffentlichen schulischen Veranstaltung seit fast zwei Jahren.

Wir danken den Schülern der Kunstkurse und den Kollegen der Kunstfachschaft für diesen wunderbaren Abend. Auf hoffentlich viele weitere.